Wirtschaft

Kapitalismus im Übergang zum kybernetischen Zeitalter

Werden die datengetriebenen Wirtschaftszweige dem Kapitalismus den notwendigen Kick verpassen?

VON ANDREA KOMLOSY


Kapitalismus ist als Konzept ebenso umstritten wie in seiner realen Existenz. Die einen verteufeln, andere vergöttern ihn, wieder andere sehen ihn als notwendiges Übel. Zum besseren Verständnis kann folgende Untergliederung beitragen: Kapitalismus als Kapitalverwertung durch einzelne Unternehmer, als wirtschaftspolitisches System und als Gesellschaftsformation.

Die Kapitalverwertung kann als abstrakte Formel abgebildet werden: G – W – G' (Geld – Ware – mehr Geld). Verausgabung von Arbeit veredelt das investierte Kapital und erlaubt dessen Eigner Profit. Die Hauptquelle bildet der Mehrwert, das heißt die Differenz zwischen ausbezahltem Lohn und Ertrag. Sinkt das variable Kapital (die Arbeit) im Verhältnis zum fixen Kapital (marxistisch: die organische Zusammensetzung), verkleinert sich die Basis, aus der der Mehrwert geschöpft wird (marxistisch: tendenzieller Fall der Profitrate). Im Prinzip folgen auch die klassischen bürgerlichen Ökonomen dieser Analyse. Als System benötigt der Kapitalismus Innovation, Wachstum und Expansion, sowohl was die Reichweite der Märkte als auch die Tiefe der Kommodifizierung anlangt, das heißt die Deckung immer neuer Bedürfnisse durch Waren.

Über den Beginn des Kapitalismus herrscht Uneinigkeit, ebenso ob und wie er endet. Die klassische Erzählung verortet den Beginn im europäischen Fabriksystem des 18./19. Jahrhunderts. Dagegen steht die Entdeckung kapitalistischer Ansätze in den italienischen Stadtstaaten des späten Mittelalters, mit weiteren Schwerpunkten in Oberdeutschland und den Hansestädten. Im 17. Jahrhundert verlagerten sich die Zentren in die Niederlande, nach Frankreich und England.

Globalhistoriker stellen der europäischen Provenienz kapitalistische Inseln im Raum des Indischen Ozeans, von Ostafrika bis Ostasien entgegen, die seit der Wende zum zweiten Jahrtausend lebhaften Handel betrieben. Europäische Regionen hinkten deren Gewerbekunst, Handels- und Finanzpraktiken hinterher, bis diese seit dem 18. Jahrhundert eine globale Hegemonie erlangten. Nach zwei Jahrhunderten der europäischen Dominanz meldet die asiatische Welt heute ihren Führungsanspruch erneut an. Kapitalismus unterliegt einem ständigen historischen Wandel. Er lässt sich aufgrund des Expansionszwangs und der globalen Konkurrenz um Marktführerschaft nur im Systemzusammenhang begreifen und zeigt sich als Abfolge verschiedener Phasen, in denen sich unterschiedliche Regionen sowie unterschiedliche Trägergruppen hervortaten: Kaufleute, Cash Crop- und Industrieproduzenten, Dienstleister, Big Tech – jeweils in enger Verbindung mit dem Finanzsystem, das der Realwirtschaft dient, sich im Gefolge von Profitkrisen jedoch regelmäßig aufbläht. Unternehmensformen, Arbeitsverhältnisse, Leitsektoren, Produktions- und Transporttechnik variieren, angetrieben durch die zyklisch auftretenden Krisen, die ein neues Produktionsarrangement bewirken. Die Durchdringung des gesellschaftlichen Lebens durch die Erfordernisse der Kapitalverwertung nahm im Laufe der Neuzeit Fahrt auf, der Kapitalismus wurde zur Gesellschaftsformation.

Geschichte des Kapitalismus

Bis zur Mitte des zweiten Jahrtausends zeigte sich die Vernetzung durch den Fernhandel nur als punktuelle Inseln in einem Ozean lokaler Subsistenzökonomien, in denen Märkte lokal und nach ethischen Prinzipien reguliert waren. Die Fernhändler, die die Begehrlichkeiten der Oberschichten befriedigten, sammelten mitunter großen Reichtum an; die politische Macht jedoch lag beim Adel und den Höfen. Da sie die Handelsware nicht selbst produzierten, waren sie keine Kapitalisten im Sinne der Kapitalverwertung. Kapitalverwertende Unternehmer wurden Kaufleute erst, als sie durch Kontrolle über die Gewerbetreibenden selbst Einfluss auf die Produktion erlangten beziehungsweise diese im Industriekapitalismus übernahmen. Das gleiche galt für Großgrundbesitzer, wenn sie ihre Cash Crops in den Fernhandel brachten.

Zum wirtschaftspolitischen System wurde der Kapitalismus durch die Allianz zwischen Kapitalisten und politischen Herrschern. Diese Symbiose von Kapital und Staat vollzog sich im westlichen Europa seit dem 16. Jahrhundert. Von den Staaten unterstützt, griffen die Kapitalisten auf Rohstoffe und Arbeitskraft der Amerikas sowie Osteuropas aus. Die Herrscher benötigten wachsende Profite aus der Kapitalverwertung als Steuerbasis, um ihre Reiche in moderne Staaten zu transformieren, und bereiteten dem Kolonialismus den Weg. Asien war in das europäische Kolonialsystem grosso modo zunächst nicht einbezogen. Es lieferte hochbegehrte Gewerbewaren wie edle Stoffe, Porzellan oder Tapeten, die von europäischen Handelskompagnien weltweit vertrieben wurden. Als die Industriekapitalisten diese Märkte selbst beanspruchten, erwirkten sie Einfuhrstopps für die asiatische Konkurrenz. Der Siegeszug des westlichen Kapitalismus beruhte mithin auf Protektionismus; erst als die europäischen Fabrikwaren die Standards für die Produktivität setzten, wurde Freihandel zur Devise und über ungleiche Verträge global durchgesetzt. Das wirtschaftspolitische System Kapitalismus erfasste im 19. Jahrhundert alle Kontinente; deren Ökonomien wurden als Zulieferer in die Kapitalverwertung der europäischen Unternehmen integriert, Steuern in die Metropolen transferiert. Der Industriekapitalismus in den Zentren der Weltwirtschaft – nun auch die USA – wurde zum Inbegriff von Kapitalismus. Seine Kehrseite, den in den Kolonien und abhängigen Gebieten vorherrschenden peripheren Kapitalismus, nahm man nicht als solchen wahr.

Mit der Russischen Revolution, dem Ende der Imperien und der Entkolonisierung nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg erwuchs dem Westen Konkurrenz durch Revolutionen, Befreiungsbewegungen und eigenständige Entwicklungsprojekte. Die vorübergehenden Erfolge bei der Befreiung und dem Aufbau einer egalitären Weltwirtschaft zerbrachen mit der Weltwirtschaftskrise der 1970er Jahre und dem Ende des Kommunismus. Sie nehmen im Zuge der hegemonialen Schwäche der USA bei der Bewältigung der globalen Krise im neuen Jahrtausend jedoch wieder Fahrt auf.

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Von der industriellen Massenproduktion zum kybernetischen Kapitalismus

Westliche Konzerne begegneten der Profitklemme am Ende der Wiederaufbauphase nach dem Zweiten Weltkrieg durch Auslagerung arbeitsintensiver Fertigungsschritte in Entwicklungsländer. Forschung und Entwicklung, Logistik und Wertschöpfung verblieben in den Konzernzentralen. So entstanden am unteren Ende der globalen Güterketten neue Industrieländer. Das industrielle Prinzip verband sich hier allerdings nicht mit Arbeitsschutz und sozialpolitischer Sicherheit. In den Zentren wurden derweil Rationalisierung, Produktivitätssteigerung durch neue Technologien und Steuerungsformen vorangetrieben, um einen neuen Wachstumszyklus in Gang zu setzen. Die kybernetische Grundlagenforschung, die seit Ende des Zweiten Weltkriegs neue Prinzipien für Steuerung und Kommunikation erforschte, trat in die praktische Anwendung ein. Was zunächst als Gedankenexperiment von Mathematikern, Sozialwissenschaftlern und Psychologen entstand, wurde im Zuge der Krise zum Hoffnungsträger für die technologische Erneuerung. Kybernetik stellte nicht nur die Produktion, sondern das gesamte kommunikative System der Gesellschaft auf eine neue Grundlage. Von Anbeginn war dafür auch der Begriff der »künstlichen Intelligenz« in Gebrauch, der heute im Trend liegt.

Wir wähnen uns nach wie vor im industriellen Zeitalter, übersehen dabei allerdings, dass Herstellungs- und Entwicklungsprozesse in völlig neuer Weise erfolgen. Der Begriff Industrie geht auf das lateinische industria zurück, das Fleiß und Betriebsamkeit bezeichnet. Er wurde zum Synonym für das Fabriksystem mit seiner zentralisierten, mechanisierten, zunehmend standardisierten Erzeugung von Industriewaren. Während das Prinzip der Industrie auf Gleichförmigkeit, Linearität, Wiederholbarkeit und großer Stückzahl beruhte, steht Kybernetik für eine Fertigung, die mithilfe von Rückkoppelung und Feedback Eigenschaften der Produkte flexibel anpassen kann. Der Begriff Kybernetik geht auf das griechische kybernetes (Steuermann) zurück. Er bezieht sich auf das Prinzip der Rückkoppelung, die allen selbststeuernden Systemen innewohnt.

Die Anfänge der wissenschaftlich-technischen Kybernetik lagen im Entschlüsseln feindlicher Codes im Zweiten Weltkrieg. System- und Netzwerkdenken, Feedback- und Rückkoppelungsverfahren sowie die Selbststeuerung von Prozessen bildeten die Grundlage der kybernetischen Revolution, die sich in der Computerwissenschaft entfaltete: Während die Jahre 1950 bis 1990 vor allem den Grundprinzipien der Kybernetik gewidmet waren, kam es seit 1990 zur Entfaltung in der Digitalisierung von Produktion (Robotik) sowie Information und Kommunikation. In raschem Takt verkleinerten sich die Großrechner. EDV und Computer-unterstützte Anwendungen, Personal Computer, Internet und Mobiltelefonie erlebten einen Höhenflug, bis die digitale Steuerung über das Internet der Dinge, die Intelligenz der Dinge, das selbsttätige Lernen der Maschinen, vom Alltag Besitz ergriff. Die Kybernetik bestimmt nicht nur Produktion und Konsumverhalten, sondern auch Regieren und Verwaltung, Überwachung und Kontrolle, Gesellschaftsanalyse und soziale Beziehungen. Zukunftsforscher gehen davon aus, dass im Zeitraum 2030 bis 2070 dank Künstlicher Super-Intelligenz, Sprachprozessoren und Quantencomputern komplexe vernetzte selbstregulierende Systeme mit neuen Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine einen flächendeckenden globalen Durchbruch erleben werden.

Entfaltung und bevorstehender Durchbruch des kybernetischen Prinzips gehen Hand in Hand mit der Herausbildung neuer Leitsektoren. Diese läuten – als Antwort auf eine Krise der Kapitalverwertung – jeweils einen neuen Konjunkturzyklus ein. Von Aufschwung, Krise, Rezession und Depression geprägte Konjunkturzyklen, nach ihrem Entdecker Kondratieff benannt, begleiteten den industriellen Kapitalismus seit den 1780er Jahren. Die Depression begünstigt die Suche nach den Bedingungen für einen neuen Aufschwung. Der zyklische Charakter verdeutlicht die Fähigkeit des Kapitalismus, Krisen zur Suche nach neuen Trägern von Wachstum und Akkumulation zu nutzen; Josef Schumpeter verklärte diese Fähigkeit zur »schöpferischen Zerstörung«.

Bisherige Leitsektoren, in Verbindung mit neuen produktions- und energietechnischen Arrangements sowie Formen der Unternehmensorganisation und Arbeitskontrolle waren die Baumwollspinnerei (um 1790), das Eisenbahnwesen (um 1840), die Maschinen-, Elektro- und Chemie-Industrie (um 1890), Automobil und Petrochemie (um 1950) sowie die Informations- und Kommunikationsindustrie (seit 1990). Sie spielten jeweils die zentrale Rolle bei der Reorganisation von Produktions- und Arbeitsformen nach einer Krise, bis die Neuerungen die gesamte Industrielandschaft erfasst hatten. Seit der Weltwirtschaftskrise 2008 können wir beobachten, wie fieberhaft nach Grundlagen für einen neuen Aufschwung gesucht wird. Mit dem Medizin-, Biotech- und Kognitivsektor zeichnen sich die Leitsektoren des kommenden Konjunkturzyklus bereits ab. Sie stehen in enger Verbindung mit Robotik, Informations- und Kommunikationsindustrie sowie den Möglichkeiten der Nanotechnik zur Miniaturisierung und der Additivtechnik zur Herstellung kleiner, individualisierter Serien statt Massenware.

Corona und der kybernetische Kapitalismus

Die anlässlich des Auftretens des Virus SARS-CoV-2 verordneten Maßnahmen der Jahre 2020 bis 2023 wirkten als Beschleuniger des Übergangs vom industriellen zum kybernetischen Prinzip. Auslöser für die Entfaltung des Corona-Moments war die Panikmache durch Regierungen, staatliche, private und internationale Gesundheitsinstitutionen, die zu einer weitverbreiteten Angst vor Ansteckung, Erkrankung und Tod führte. Der Corona-Moment als singuläres Ereignis im langfristigen Übergangsprozess traf Menschen und Gesellschaften in Form eines Schocks. Erinnern wir uns, dass im Übergangsszenario für die auch als »Great Reset« im Umfeld des Weltwirtschaftsforums propagierte Erneuerung des Kapitalismus Disruption als entscheidende Strategie zur Implementierung von Wandel propagiert wurde. Solche Schocks erlebte die Gesellschaft durch die Lockdowns, Gesundheitskontrollen, Distanz- und Tracking-Verordnungen, die die wirtschaftlichen und sozialen Beziehungen abrupt unterbrachen. Die menschliche Kommunikation verschob sich damit unweigerlich ins Digitale. Dies steigerte die Akzeptanz der Datenablieferung in allen Lebensbereichen. Wer bis dahin der digitalen Kommunikation mit Zurückhaltung oder Skepsis gegenüberstand, hatte nun praktisch keine andere Wahl, wollte er oder sie am sozialen Leben teilnehmen. Mit den großzügigen Corona-Hilfen ließen EU und Einzelstaaten den kybernetischen Wachstumssektoren gleichzeitig öffentliche Gelder zukommen. Das Corona-Management steht damit für die Absage an den Neoliberalismus zugunsten eines Wachstum stimulierenden Corona-Keynesianismus.

Bei jedem digitalen Akt, ob Karte, Klick, Scan oder Blitz, fallen Daten an. Sie liefern Informationen über Gewohnheiten, Verhalten, Vorlieben und Sehnsüchte der User. Daten dienen der Verbesserung von Suche, Diensten und Aufgaben. Als zentraler Rohstoff des kybernetischen Kapitalismus unterliegen sie einem ständigen Wachstumsimperativ. Über Photoshop, GPS, Geolocation, virtuelle Realität, Cloud-Dienste und vielem anderen mehr werden die Extraktionsfelder ständig ausgeweitet.

Einmal abgeschöpft und angeeignet, folgt die Aufbereitung des Rohstoffs Daten zur Ware. Die Vermarktung für Werbekunden dient der Kauf- und Verhaltenssteuerung. Der Einsatz zur Produktentwicklung und -optimierung treibt Forschung und Entwicklung in jenen »Lücken« voran, die durch die Aneignung der Verhaltensdaten aufgezeigt wurden; mithilfe von Verhaltenssteuerung kann so Bedürfnis erzeugt werden. Auch im Arbeitsprozess liefert die Synchronisierung von Mensch und Maschine jene Informationen, die für eine arbeits- und kostensparende Abwicklung, aber auch für das Einpassen der menschlichen Arbeit in den von der Programmierung vorgegeben Takt sorgen.

Werden die datengetriebenen Wirtschaftszweige dem Kapitalismus den notwendigen Kick verpassen? Skeptiker bezweifeln, dass Plattformökonomie, Optimierungs- und Kontrollprodukte genügend zum Produktivitätswachstum beitragen, zu geringe Profite abwerfen und daher nicht über das Investitionskapital verfügen, um einen neuen Zyklus in Gang zu setzen. Dieses Argument übersieht, wie groß das Wachstumspotenzial der digitalen Ökonomie ist, nicht nur im Bereich der Produkte, von denen viele sogenannte »intangibles« sind, also immaterielle Leistungen, sondern bei der Bereitstellung der physischen Dateninfrastruktur, Speicherung und Energiegewinnung. Ein weiterer Einwand bezieht sich auf den Rückgang menschlicher Arbeitskraft im Zuge der Digitalisierung. Damit gehe den Kapitalisten die Mehrwertmasse verloren und mit dem »tendenziellen Fall der Profitrate« die Grundlage der Kapitalverwertung.

Dieses Argument übersieht, dass die Digitalisierung bestimmter Tätigkeiten und Arbeitsplätze die Arbeit nicht verschwinden lässt. Arbeit verlagert sich in andere Bereiche, unter anderem in prekäre Beschäftigungsformen bei der Datenverarbeitung oder der Selektion der Daten zur Löschung von Gewalt, Pornografie oder unerwünschten politischen Inhalten. Dazu kommt die oft zeitintensive Tätigkeit, die User bei ihren Online-Verrichtungen leisten. Ob man dies nun als »Arbeit« definiert oder nicht, es handelt sich um Informationen, die sie den Plattformen und ihren Datenkunden mit ihrem Verhalten liefern und von diesen in Werte verwandelt werden. Meines Erachtens erfordert die kybernetische Transformation des Kapitalismus neue analytische Kategorien für die Erfassung von Mehrprodukt und Profit. Die These lautet: Wir erleben eine Verschiebung der Mehrwert-Schöpfung vom Mehrwert aus bezahlter (und unbezahlter) Arbeit zur Aneignung der mit den Daten gelieferten Erfahrung. Diese Kombination von Wertaneignung realisiert sich in den kybernetischen Vorreiter-Sektoren von Gesundheit, Pharma und Biotech, den Leitsektoren der kybernetischen Transformation. Schon heute kann beobachtet werden, wie diese neue Art der Kapitalverwertung mit der Entfaltung der Digitalisierung auf andere Branchen ausgreift und die User über die Erwerbstätigkeit hinaus zu Triebkräften des digitalen Kapitalismus macht.

Weiterführende Gedanken, Quellen und Literatur finden Sie in: Andrea Komlosy, Zeitenwende. Corona, Big Data und die kybernetische Zukunft, Promedia, Wien 2022

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(Buchtitel hier: https://mediashop.at/buecher/zeitenwende/)

Andrea Komlosy, Jahrgang 1957, arbeitet als Professorin für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Wien. Neben dem Buch Zeitenwende sind von ihr im Promedia Verlag erschienen: Arbeit. Eine globalhistorische Perspektive sowie Grenzen. Räumliche und soziale Trennlinien im Zeitenlauf.

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