Feuilleton

Projekt Großmacht: Der deutsche Imperialismus im 21. Jahrhundert

Ein Gespräch mit Jens van Scherpenberg über ökonomische Zwänge, die Rivalität mit Polen und die Erosion der »Soft Power«.

Deutschland im Jahr 2026: Die Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz hat die »Zeitenwende« endgültig zementiert und strebt nun offen die militärische Führungsrolle in Europa an. Doch während die Rüstungsausgaben in neue Dimensionen explodieren, verschärfen sich die sozialen Spannungen im Inneren zusehends. In seinem neuen Buch Großmachtsucht analysiert Jens van Scherpenberg diesen »dritten Anlauf« zur Weltmacht als Ausdruck einer gefährlichen Systemlogik, die den Bürger lediglich noch als funktionales »Menschenmaterial« begreift. Das Interview führte Éva Péli.

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HINTERGRUND Herr van Scherpenberg, in Ihrem Buch beschreiben Sie die deutsche »Großmachtsucht« als einen »dritten Anlauf« zur europäischen Führung. Während russische Politologen wie Dmitrij Trenin oder Sergej Karaganow Europa inzwischen fast nur noch als Anhängsel Washingtons wahrnehmen, strebt Berlin nun nach der »konventionell stärksten Armee« des Kontinents. Handelt es sich hierbei um einen substanziellen Akt geopolitischer Emanzipation, oder festigt Deutschland damit lediglich seine Rolle als privilegierter Statthalter für die Interessen der USA in Europa?

JENS VAN SCHERPENBERG Das Verhältnis zu den USA war für die Bundesrepublik von Anfang an ambivalent. Die enge transatlantische Beziehung, mit der Stationierung US-amerikanischer Truppen und Nuklearwaffen auf deutschem Boden, bot Deutschland nicht nur ein Gegengewicht zum politischen und militärischen Führungsanspruch der rivalisierenden europäischen Nuklearmacht Frankreich. Der Rückhalt durch die USA erlaubte der Bundesrepublik auch, in der von den USA garantierten sogenannten regelbasierten Weltordnung weit über ihr eigenes Machtpotenzial auszugreifen, sozusagen über ihrer Gewichtsklasse in der internationalen imperialistischen Konkurrenz der Staaten zu boxen. Vor allem aber erlaubte dieser Rückhalt auch die deutsche Ostpolitik, auch wenn die immer auf Misstrauen von Washington stieß. Ich habe diesen Punkt in meinem Buch in dem Kapitel »Das vermessene Projekt, unter Absicherung der USA Russland für die EU vereinnahmen und so unter deutscher Führung die EU von den USA emanzipieren zu wollen« ausgeführt.

Nach der offenen Absage, ja Feindschaftserklärung Trumps gegenüber Europa, ist die deutsche Absicht, die »konventionell stärkste Armee Europas« aufbauen zu wollen, ein Akt der Emanzipation. Doch die Ambivalenz bleibt bestehen: Das zeigen die fast verzweifelten Bemühungen deutscher Politiker, die USA letztlich doch zur Aufrechterhaltung der nuklearen Schutzzusage zu bewegen.

Die aktive deutsche und europäische Rolle bei der militärischen und finanziellen Unterstützung der Ukraine verdeutlicht, dass von einer bloßen Statthalterrolle Deutschlands für Washington keine Rede mehr sein kann. Die deutsche Ukraine-Politik zeigt einen eigenen imperialistischen Anspruch auf ehemals russisches Einflussgebiet unter dem Titel einer »Europäischen Friedensordnung«, die den USA unter Trump herzlich egal ist.

HINTERGRUND Deutschland bleibt – zumindest vorerst – eine ökonomische Großmacht. Doch im Kapitalismus folgt auf wirtschaftliche Expansion fast gesetzmäßig der Drang zur geopolitischen und militärischen Absicherung von Ressourcen und Absatzmärkten. Ist das, was Sie als »Sucht« diagnostizieren, am Ende weniger eine psychologische Verirrung der Eliten als vielmehr die systemische Konsequenz eines Exportmodells, das seine Einflusssphären nun wieder martialisch absichern muss, weil die diplomatische »Soft Power« erodiert?

VAN SCHERPENBERG Dies hat tatsächlich nichts mit »Sucht« im pathologischen Sinne zu tun; der Titel drückt in aller Kürze genau das aus, was Sie andeuten. Ein kapitalistischer Staat wie Deutschland sieht sich permanent mit dem Widerspruch konfrontiert, dass das eigene Territorium und das dort verfügbare »Menschenmaterial« – von Ökonomen gerne als »Human Capital« tituliert – für die grenzenlosen Wachstumsbedürfnisse des Kapitals unzureichend sind.

Daher ist der kapitalistische Staat bestrebt, andere Staaten dazu zu bewegen, ihr Territorium, ihre Menschen und Ressourcen der »Erschließung«, sprich: Ausbeutung durch das eigene Kapital zu öffnen. Das kann geschehen durch das Stiften wirtschaftlicher Abhängigkeiten mittels der örtlichen Eliten, die man ein bisschen mitprofitieren lässt von der Ausbeutung ihres Landes – das ist der »friedliche« Normalfall. Oder es wird die eigene militärische Macht ins Feld geführt, um andere Staaten gefügig zu machen. Washington steht hierbei an erster Stelle; die USA »verteidigen« bekanntlich mit ihrer weltweiten Militärpräsenz überall »US lives and property« – also US-amerikanisches Leben und vor allem Eigentum. Aber auch Deutschland definiert seine Sicherheitsinteressen inzwischen global, wie die im Juni 2023 beschlossene »Nationale Sicherheitsstrategie« unmissverständlich klarstellt.

HINTERGRUND Der Traum von der Weltmacht zieht sich wie ein roter Faden durch die deutsche Geschichte der letzten 150 Jahre – mit den bekannten katastrophalen Folgen zweier Weltkriege. Was ist der Unterschied bei den aktuellen Ambitionen? Was markiert das historisch Neue an der heutigen »Großmachtsucht« im Vergleich zum Expansionismus früherer Epochen?

VAN SCHERPENBERG Der deutsche Imperialismus von heute ist kein Imperialismus »alter Art«, der darauf abzielt, fremde Staaten und Territorien militärisch zu erobern, sie auszubeuten und sich so Einflusszonen in der Konkurrenz der Großmächte zu sichern. Hier hat Deutschland seine historische Lektion gelernt.

Zwar kommt die Unterwerfung fremder Territorien auch heute noch vor – man sehe nur auf die Bestrebungen Washingtons unter Trump, sich Grönland anzueignen, die Panamakanal-Zone zu kontrollieren oder sich den exklusiven Zugriff auf Venezuelas Ölvorkommen zu sichern. Auch Russlands Krieg gegen die Ukraine könnte man so verstehen: ein Krieg um eine Einflusszone, mit dem Moskau seine Stellung und seine Sicherheitsinteressen als Weltmacht gegen das immer weitere Ausgreifen von NATO und EU nach Osten verteidigen will. Und Frankreich versucht mit verdeckten Mitteln, seinen Einfluss in den »abtrünnigen« zentralafrikanischen Staaten wiederherzustellen.

Deutschlands Imperialismus hingegen wird erstens vorrangig ökonomisch praktiziert und zweitens stets unter der EU-Fahne. Das war schon die Erkenntnis Konrad Adenauers nach dem Zweiten Weltkrieg: Ein Wiederaufstieg Deutschlands zur führenden Macht in Europa könne nur im Rahmen der europäischen Integration gelingen. Inzwischen allerdings scheut auch die »Friedensmacht« Deutschland nicht mehr vor dem Einsatz militärischer Macht zurück, um ihre imperialistischen Interessen durchzusetzen. Das zeigte sie bereits im völkerrechtswidrigen Krieg gegen Serbien zur Abspaltung des Kosovo und später in Afghanistan (»Deutsche Sicherheit wird auch am Hindukusch verteidigt«, stellte der damalige Verteidigungsminister Peter Struck klar. [Anm. Red.: Peter Struck war von 2002 bis 2005 im Amt]). Inzwischen entsendet die deutsche Marine sogar Fregatten ins Südchinesische Meer, um gegenüber China den eigenen Anspruch auf die weltweiten Seewege zu unterstreichen.

Doch mit der militärischen Kampfansage an Russland – flankiert durch massive Waffenlieferungen an die Ukraine – hat die Bundesrepublik im Verbund mit den anderen europäischen NATO-Staaten ein neues Niveau erreicht: Sie setzt militärische Macht nun gezielt ein, um die eigene Einflusszone auszuweiten.

HINTERGRUND Der Soziologe Michael Hartmann belegt eine bemerkenswerte personelle Stabilität der deutschen Eliten seit dem Kaiserreich. Erleben wir mit der »Zeitenwende« also lediglich die Reaktivierung eines strukturellen Erbes alter Machtzirkel, das sich nun hinter dem moralischen Narrativ der »Wertegemeinschaft« verbirgt? Ist das Neue am Ende nur die ideologische Camouflage des ewig Gleichen?

VAN SCHERPENBERG Mit der soziologischen Kategorie der »Elitenkontinuität« lässt sich hier wenig anfangen. Sie mag existieren, ist aber nicht die Ursache für den Machtanspruch, den Deutschland heute in und mit der EU gegenüber Russland geltend macht. Das zeigt schon ein Blick auf die Tradition jener deutschen Wirtschaftseliten, die stets die Partnerschaft mit Moskau suchten. Es waren vielmehr Teile der politischen Eliten, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg der »transatlantischen Wertegemeinschaft« verschrieben hatten.

Die heutige deutsche Kampfansage an Russland hat einen simplen Grund: Russland kam mit dem Angriff auf die Ukraine dem deutschen und europäischen Anspruch in die Quere. Die Ukraine gehörte per Assoziationsabkommen faktisch schon zur EU – und damit zur »Europäischen Friedensordnung«, die immer weiter nach Osten ausgedehnt wird. Dieser Begriff ist lediglich der Euphemismus für eine exklusive Einflusszone des europäischen Imperialismus.

Damit weite Teile der dortigen Bevölkerung – ob in der Ukraine, in Georgien, Moldau oder Belarus – das genauso sehen und in die EU drängen, haben europäische Institutionen und NGOs über Jahrzehnte weder Mühe noch Geld gescheut. Mit Parteistiftungen und offener Wahlbeeinflussung haben sie kontinuierlich die Segnungen der »westlichen Wertegemeinschaft« gepriesen. Die Realität hinter diesem Lobgesang ist jedoch die erhoffte Erschließung dieser Länder: Es geht darum, Märkte, Menschen und Ressourcen profitabel für das europäische Kapital auszubeuten – eine »Wertschöpfung«, die sich letztlich allein in den Bilanzen der Unternehmen niederschlägt.

HINTERGRUND In Ihrem Buch beschreiben Sie das permanente Spannungsfeld zwischen der transatlantischen Bindung an Washington und der notwendigen Kooperation mit Paris. Kann Deutschland überhaupt eine europäische Führungsrolle beanspruchen, ohne das historisch tiefsitzende Misstrauen seiner Partner erneut zu wecken? Oder provoziert die »Großmachtsucht« zwangsläufig eine geopolitische Isolation Berlins innerhalb der EU?

VAN SCHERPENBERG Frankreich strebte nach dem Zweiten Weltkrieg – und damit nach drei verheerenden Kriegen gegen Deutschland auf eigenem Boden – konsequent danach, die Vorherrschaft auf dem europäischen Kontinent festzuschreiben. Maßgeblichen Politikern in Paris wurde jedoch früh klar, dass dieses Ziel nicht durch Konfrontation zu erreichen war; der Versailler Vertrag stand als warnendes Beispiel für diesen Irrweg. Stattdessen setzte man auf die Einbindung der Bundesrepublik durch die europäische Integration.

Tatsächlich verschob sich das Gewicht innerhalb der EU jedoch immer stärker zugunsten Deutschlands, ein Prozess, der sich nach der Wiedervereinigung massiv beschleunigte. Selbst die Einführung des Euro konnte dieses wirtschaftliche und politische Übergewicht entgegen französischen Erwartungen nicht ausgleichen.

Doch auch für Deutschland gilt: Eine Führungsrolle in Europa lässt sich nicht gegen, sondern nur in Kooperation mit Frankreich realisieren. In meinem Buch charakterisiere ich das deutsch-französische Verhältnis daher als einen produktiven Widerspruch: Beide Staaten sind Rivalen um die Führung, die jedoch paradoxerweise zur Durchsetzung des eigenen Anspruchs auf den jeweils anderen angewiesen sind.

Bislang konnte Frankreich, wenn schon nicht mehr die ökonomische, so doch durch seine Nuklearstreitkräfte die militärische Führung auf dem Kontinent für sich beanspruchen. Vor diesem Hintergrund wirkt die Ankündigung von Bundeskanzler Merz, Deutschland zur stärksten konventionellen Militärmacht Europas aufzubauen, in Paris wie eine Provokation. Auch in Polen weckt dieser Vorstoß Argwohn. Andere EU-Staaten wie Italien, die Niederlande oder Dänemark wittern darin hingegen eher die Chance, wirtschaftlich und sicherheitspolitisch vom militärischen Aufstieg Berlins zu profitieren.

Eine Isolation Deutschlands in Europa halte ich daher für unwahrscheinlich, solange keine extrem nationalistischen Kräfte die Macht übernehmen. Dennoch bleibt die EU im Kern ein Zusammenschluss konkurrierender Nationalstaaten, die ihre Souveränitätsrechte nur begrenzt abgetreten haben und insbesondere im Bereich des Militärs eifersüchtig auf ihrer Eigenständigkeit beharren.

HINTERGRUND Während Warschau militärisch weitaus entschlossener aufrüstet und über eine unmittelbare Standleitung nach Washington verfügt, wirkt die deutsche Politik oft getrieben. Handelt es sich bei dem von Ihnen beschriebenen Führungsanspruch in Wahrheit um einen geopolitischen Abwehrkampf, um die drohende Marginalisierung Berlins in einer EU zu verhindern, deren Gravitationszentrum sich unaufhaltsam nach Osten verschiebt?

VAN SCHERPENBERG Polen hat tatsächlich den Entschluss gefasst, sich als neuer Frontstaat gegen Russland zu positionieren und sich als solcher den USA anzubieten. Doch mit der außenpolitischen Umorientierung der Trump-Regierung gegenüber Moskau ist die polnische »Standleitung« nach Washington meinem Wissen nach etwas eingerostet. Gleichwohl bleibt das polnische Vorhaben, die eigene Armee zur »stärksten Landstreitkraft in Europa« aufzurüsten, eine deutliche Ansage gegenüber Deutschland in der innereuropäischen Mächtekonkurrenz.

Eine Verschiebung des »geopolitischen Gravitationszentrums« nach Osten, wie Polen sie zweifellos anstrebt, ist jedoch nicht zu erkennen. Erstens driften die Interessen der verschiedenen osteuropäischen Staaten – nicht zuletzt mit Blick auf den Ukraine-Krieg und das Verhältnis zu Russland – teilweise weit auseinander. Und zweitens stellt allein das ökonomische Gewicht der Bundesrepublik sicher, dass sie das geopolitische Zentrum und damit die europäische Führungsmacht bleibt.

HINTERGRUND Sie werfen der Politik vor, die Bevölkerung als bloßes »Menschenmaterial« für imperiale Ambitionen zu instrumentalisieren. Während das offizielle Berlin offensiv die »Kriegstüchtigkeit« proklamiert, wird der Alltag der Menschen von massiven Reallohnverlusten bestimmt. Warum bleibt der Aufschrei der Zivilgesellschaft gegen diese radikale Priorisierung der Aufrüstung zulasten der sozialen Sicherheit bisher so auffallend leise?

VAN SCHERPENBERG In Deutschland dauert es schon immer etwas länger, bis sich Widerstand gegen Sozialkürzungen und insgesamt die Verschlechterung der Lebensverhältnisse deutlich äußert. Zudem gibt es immer noch Parteien, die so tun, als könnte man »Kanonen und Butter« haben. Ich hoffe, mit meinem Buch hier etwas Ernüchterung und Klarheit zu stiften und dem Widerstand ein wenig nachzuhelfen.

HINTERGRUND Ihr Fazit ist ernüchternd: Es sei kein Glück, einer Großmacht anzugehören. Stattdessen plädieren Sie für eine konsequente Verweigerung des »Mitmachens«. Wie aber kann ein solcher Widerstand in einer Gesellschaft Gestalt annehmen, die medial nahezu lückenlos auf den neuen Kurs eingeschworen wird? Welche konkreten Handlungsspielräume verbleiben dem Einzelnen in diesem Korsett?

VAN SCHERPENBERG Ich halte nichts von der Unterstellung, Menschen seien durch Medien und Kriegspropaganda uneingeschränkt manipulierbar. Sie verfügen weiterhin über ihren Verstand und damit über die Fähigkeit zu erkennen, dass eine Politik, die ihre Machtinteressen offensiv und ausgreifend verfolgt, nicht in ihrem Interesse liegt – zumal der Staat sie durch massive Einschränkungen dazu verpflichtet, diese Politik zu erdulden.

Verweigerung bleibt möglich: Sei es am Arbeitsplatz als Widerstand gegen Lohnkürzungen und längere Arbeitszeiten um des Kapitalwachstums willen, sei es durch Kriegsdienstverweigerung oder durch den Entzug der Legitimation bei Wahlen.

Nach wie vor braucht der Staat seine Bevölkerung als fügsamen »Volkskörper«, als Mitmacher und als menschliches Material seiner Großmachtpolitik. Die enormen Anstrengungen der staatlichen Propaganda – flankiert durch die staatstragenden Medien –, die Gesellschaft »kriegsfähig« zu machen, beweisen doch gerade, wie nötig aus Elitensicht diese Beeinflussung ist. Sie zeigen, dass es mit der Kriegsbereitschaft der deutschen Gesellschaft (noch) nicht weit her ist. Das muss ein Anknüpfungspunkt sein.

JENS VAN SCHERPENBERG ist promovierter Historiker und Volkswirt sowie ehemaliger Leiter der Forschungsgruppe »Amerika« bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Der ausgewiesene Experte für internationale politische Ökonomie lehrte bis 2012 an der Universität München und forschte unter anderem als Visiting Fellow am Peterson Institute for International Economics in Washington D. C.

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Jens van Scherpenberg
Großmachtsucht
Deutschlands dritter Anlauf zur Weltmacht

ISBN 978-3-98791-342-6,
288 Seiten, 28,00 €
Westend Verlag, Frankfurt a. M. 2026

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