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Die USA: Vorreiter im unerklärten Krieg des Marktradikalismus

Der vorliegende Beitrag setzt die Analyse des Neoliberalismus aus Heft 1/2-26 fort und wirft einen Blick hinter die ökonomischen Probleme des Marktradikalismus. Er zeigt auf, welche zerstörerischen Folgen das neoliberale Wirtschaftsleben auf die Gesellschaft und die Individuen hat, dies am Beispiel der USA als dem Hort des Neoliberalismus. 

VON HEINRICH ANKER

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Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
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Der Neoliberalismus beruht auf vier Grundannahmen:

Das Ziel des Lebens der Individuen und der Wirtschaftswelt ist die (kurzfristige) Maximierung des eigenen Nutzens/Profits.

Alles hat einen Preis, auch das menschliche Leben – ein Fundamentalwiderspruch zu Kants Grundnormen der Aufklärung.[1]

Die Welt ist eine globale Wirtschaftsmaschine, in deren Räderwerk des vollständigen Wettbewerbs jeder allein aufgrund seiner eigenen Leistung entlohnt wird – dies ist im neoliberalen Sinne objektive Gerechtigkeit.[2]

Ewiges materielles Wachstum.

Seine extreme Durchschlagskraft erklärt sich damit, dass es seinen Protagonisten gelang, seinen ideologischen Kern in das Kleid einer (wertfreien!) Naturwissenschaft zu packen: Er verkauft seine »Gesetze« als Naturgesetze[3], die ebenso unveränderbar seien wie jene der klassischen Physik: Formeln wie »Die Gesetze des Marktes zwingen uns!« und »Der Markt befiehlt!« sind reine neoliberale Indoktrination.

Der erschütternde Blick auf die Schlachtfelder des Neoliberalismus

Wie blutig der Krieg ist, illustrieren einige wenige Beispiele, welche der Gesinnung reinen Profitstrebens geschuldet sind:

Chemiekatastrophe in Bhopal (Indien), 1984: Infolge eines Gasaustritts aus einem von der US-amerikanischen Union Carbide kontrollierten Chemiewerk starben zwischen 3.800 und 25.000 Menschen. Ursache: Sparen bei den Sicherheitsvorkehrungen – Sterben für den Profit.[4]

Als in Tschechien die medizinischen Folgekosten des Rauchens stiegen, wurde erwogen, die Tabaksteuern zu erhöhen. Um dies abzuwenden, legte Philipp Morris eine Kosten-Nutzen-Analyse vor, die zeigte, dass der Staat durch das Rauchen mehr einnimmt, als er verliert: Raucher sterben schneller – Sterben für den Profit.[5]

Boeing 737 Max, 2018/2019: Um die Kosten für eine völlige Neuentwicklung zu sparen, modifizierte das Unternehmen die Boeing 737 so extrem, dass sich dies negativ auf das Flugverhalten auswirkte. Um dieses zu normalisieren, entwickelte Boeing eine Steuerungssoftware. Aus Spargründen wurden die Piloten mit dieser Software nicht vertraut gemacht. Dies führte zum Absturz zweier dieser Maschinen. Bilanz: 346 Tote – Sterben für den Profit.[6]

Diese Beispiele stehen für Millionen von Menschen, welche infolge schädlicher Produkte, erbarmungsloser Arbeitsbedingungen, einer zerstörten Umwelt und (wachsender) Armut als Folge ungezügelter neoliberaler Profitgier erkrankt sind oder sterben mussten.

Dies sind nur wenige der sichtbarsten Zeichen des blutigen Krieges, der stattfindet. Unverblümt sagte der US-amerikanische Investor Warren Buffett in der New York Times am 26. November 2006: »Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.«

Das neoliberale Arsenal beinhaltet für diesen Krieg unter anderem die im Beitrag in Ausgabe 1/2-26 benannten Waffen:[7]

Privatisierung

Deregulierung

Reduzierung der Staatsquote

Förderung des freien Marktes

minimale staatliche Eingriffe

Finanzglobalisierung

Begrenzung der Staatsausgaben

Reduktion von Haushaltsdefiziten

steuerliche Entlastung der hohen und höchsten Einkommen

Kampf gegen die Gewerkschaften

Lohndruck

Verfügungsgewalt über die wirtschaftlich und politisch einflussreichen Medien

Finanzierung neoliberaler/marktradikaler Think Tanks, von Uni-Lehrstühlen und NGOs

Was dies konkret bedeutet, illustriert die Situation der Menschen in den USA, dem neoliberalen Modell-Staat schlechthin:

»Zwischen 1980 und 2014 […] wuchs das Einkommen der ärmsten Hälfte nur um 1 Prozent, während das Einkommen der obersten 10 Prozent um 121 Prozent wuchs und sich das Einkommen der obersten 1 Prozent mehr als verdreifachte.«[8]

Der Produktionsfaktor Arbeit wird zunehmend weniger, die Eigner der Produktionsmittel – das Kapital – zunehmend höher entschädigt: »Wäre der durchschnittliche Stundenlohn im Zeitraum 1979–2019 in gleichem Maße wie die Produktivität gestiegen, würde der durchschnittliche Arbeitnehmer 9,00 $ mehr pro Stunde verdienen.«[9]

Beinahe 40 Prozent der US-Bürger können im Notfall keine 400 Dollar aufbringen. Die angespannte Finanzlage erklärt sich mit Schulden auf Wohneigentum, Auto und Studium.[10]

In der Mittelschicht stagnieren die Einkommen, aber die Ausgaben für die Grundbedürfnisse sind gestiegen; die hohen Schulden zwingen zwei Drittel der US-Haushalte dazu, dass beide Partner arbeiten; dafür sind zwei Autos notwendig und zwei Kredite; zudem sind die Autopreise in den letzten Jahren kräftig gestiegen.[11]

170 Millionen Amerikaner haben offene Rechnungen bei Ärzten und Kliniken; ca. die Hälfte aller Krebspatienten geriet durch die Behandlung in solche Finanzkalamitäten, dass sie die Therapie hinauszögerten oder gar abbrachen.[12]

Die Studiengebühren steigen seit den 1980er Jahren viermal so schnell wie die durchschnittliche Inflation.[13]

44 Prozent der Amerikaner arbeiten im Niedriglohnsektor.[14]

Wie der Neoliberalismus die Gesellschaft zersetzt

Noam Chomsky stellte 2022 fest: »Im Moment […] haben wir 40 Jahre unerbittlichen Klassenkampf hinter uns, den man Neoliberalismus nennt.«[15]

Dieser Klassenkampf geht weit über materielle Dimensionen hinaus – er rührt an der Identität der Menschen: Einen Eindruck, wie die marktradikale Wirklichkeit erfahren wird, vermittelt eine Studie von »The Harwood Group«, Bethesda (Maryland).[16] Sie führte 1995 im Auftrag des »Merck Family Fund« eine Telefonumfrage unter 800 nach dem Zufallsprinzip ausgewählten 18-jährigen und älteren US-Amerikanern durch. Wir erleben quasi »live« das Auseinanderbrechen der US-amerikanischen Gesellschaft unter dem Druck des Neoliberalismus:

Es besteht das Gefühl, die materielle Seite des American Dream sei außer Kontrolle geraten, man messe sich gegenseitig und konkurriere sich immer mehr auf materieller Ebene.

»Eine große Mehrheit der Amerikaner nennt Verantwortung, Familienleben und Freundschaft als wichtige Leitprinzipien für sich selbst. Zugleich glauben die Befragten, dass ihre amerikanischen Mitbürger diese Prioritäten nicht teilen: Weniger als die Hälfte glaubt, dass Verantwortung, Familienleben oder Freundschaft für »die meisten Menschen in unserer Gesellschaft« einen hohen Stellenwert haben.

»Die Menschen beschreiben eine Gesellschaft, die mit sich selbst und ihren eigenen wichtigsten Werten im Widerspruch steht. Sie sehen, dass ihre Mitbürger zunehmend atomisiert, egoistisch und unverantwortlich werden; sie machen sich Sorgen, dass unsere Gesellschaft ihr moralisches Zentrum verliert. Sie glauben, dass unsere Prioritäten durcheinandergeraten sind.«

Die neoliberal-sozialdarwinistische Ideologie des Rechts des Stärkeren und die von der US-Plutokratie determinierte Politik und Rechtsetzung zerstören das traditionelle Werte-Gebäude der amerikanischen Gesellschaft sowie deren sozialen Kitt – die Bürger verlieren ihre soziale Wert-Orientierung, ihren gesellschaftlichen Halt. Die damit einhergehende Entsolidarisierung führt dazu, dass die Menschen immer mehr ihre Identität und ihren Selbstwert verlieren – und ihre Hoffnung auf ein würdiges, sinnerfülltes Leben, dies umso mehr, als sie dauernd unter wirtschaftlichem Stress leben, welcher jeder gegen jeden aufbringt und alle zu Feinden aller anderen macht.

Wie der Neoliberalismus die Individuen aussaugt

Hinweise darauf, was der soziokulturelle Zerfall an psychischen Leiden bei Menschen auslöst, vermitteln Sekundärauswertungen zahlreicher Studien durch die britischen Sozialepidemiologen und international bekannten Ungleichheitsforscher Richard Wilkinson und Kate Pickett: Sie zeigen, dass in den USA in der Zeit von 1952 bis 1993 Gefühle der Angst stetig an Verbreitung gewannen(»anxiety level«).[17] Ein Paradoxon: Parallel zu den wachsenden Angstgefühlen zeigen Indikatoren des Selbstwerts wie »Ich bin stolz auf mich« oder »Ich bin eine Person von Wert« ebenfalls einen deutlichen Aufwärtstrend.

Die parallelen Aufwärtstrends der Angstgefühle einerseits und des Selbstwerts andererseits werden aus derselben Quelle gespeist: Zum einen rüsten sich die Menschen für einen immer härteren Kampf um den sozialen Status, geben sich selbstbewusst und bluffen, andererseits quält die Angst vor dem wirtschaftlichem Abstieg und vor sozialem Statusverlust. Der soziale Statusverlust verweist seinerseits auf den von den Menschen mehr als alles andere gefürchteten Verlust an menschlicher Wertschätzung – diese versichert uns unseres Daseinssinns, insbesondere einer Existenzberechtigung, die nicht weiter legitimiert werden muss, insbesondere nicht mit wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit oder irgendwelcher »Nützlichkeit« für wen oder was auch immer.

Nach Wilkinson/Pickett  ist in den USA der Prozentsatz derjenigen, die angeben, »den meisten Menschen kann man vertrauen«, von 60 Prozent im Jahr 1960 auf unter 40 Prozent im Jahr 2004 gesunken.[18] Im zunehmenden Arbeits- und Lebensstress nimmt das menschliche Empathievermögen ab, und die Menschen verlieren aufgrund von Zeitmangel Beziehungen oder können keine mehr aufbauen – wo ein vertrautes Du fehlt, gehen eine stabile Ich-Identität, die Beziehungsfähigkeit und Kritikfähigkeit allmählich verloren[19], ebenso die Ambiguitätstoleranz und der im menschlichen Geist verankerte Willen zur Verständigung und zum Kompromiss: Es gilt, um jeden Preis das Gesicht zu wahren, im sozialdarwinistischen Haifischbecken ja keine Schwäche zu zeigen, das heißt Fehler einzugestehen.

Gesichtsverlust und Erfahrungen von Erniedrigung insbesondere in Gesellschaften mit einer hohen sozialen Disparität können Ursache von Gewalt sein. Gegenüber den Ländern Europas verzeichnen die USA zum Beispiel eine signifikant höhere Mordrate[20], und die Zahl der School Shootings und Mass Shootings stieg in den letzten Jahren erheblich.[21] Die aggressive Entladung nach außen ist ein Symptom einer tiefen gesellschaftlichen und menschlichen Krise, die Entwicklung der Zahl von Depressionen und Suiziden ein anderes.[22] Unter jungen Amerikanern grassieren Angst und Hoffnungslosigkeit immer stärker, und dies über alle soziodemografischen Gruppen hinweg (der Neoliberalismus frisst seine Kinder): Ein Indiz dafür, dass die neoliberale Marktgesellschaft den jungen Menschen – unserer Zukunft! – weder eine sinnstiftende Verankerung im Geistig-Kulturellen noch eine Vision, das heißt eine Hoffnung für die Zukunft, noch jenes Minimum an sozialer Geborgenheit vermittelt, welche die Menschen für ihr Gedeihen benötigen.

Dr. Heinrich Anker, Jahrgang 1952, studierte in Bern Geschichte, Soziologie, Medienwissenschaften und Volkswirtschaftslehre. In diesem Fach machte er auch sein Doktorat. Zwanzig Jahre arbeitete er in der empirischen Sozialforschung, danach machte er sich im Bereich der Unternehmenskultur-Analyse und -Entwicklung selbständig. Nebst seiner Beratertätigkeit wirkte er an Fachhochschulen als Dozent in Wirtschaftsethik und verfasste mehrere Monographien im Bereich der sinnzentrierten Unternehmensführung, so u.a. »Ko-Evolution versus Eigennützigkeit«, Erich Schmidt-Verlag, Berlin, 2012. 2024 erschien von ihm »Vom amerikanischen Traum zum amerikanischen Albtraum – Wie der neoklassische Wirtschaftsliberalismus Menschen, Gesellschaft und Demokratie zerstört. Das Beispiel USA«

[1] Dass alles einen Preis hat, ist eine unverzichtbare Voraussetzung für das Funktionieren der neoliberalen Weltmaschine. Die Vertreter des Neoliberalismus tun so, als wäre dies heute bereits Realität, was es nicht ist.

[2] Im Jargon des Neoliberalismus handelt es sich um ein dynamisches Gleichgewicht, in welchem kein Marktsubjekt mehr seine Situation verbessern kann …

[3] Indem er den Menschen als rein trieb- und instinktgesteuertes Wesen in die Tierwelt verbannt, in welcher die Lebewesen durch Konditionierung nach Pawlow bzw. Nudging völlig steuer- und berechenbar sind.

[4] »Tatsächlich stellte sich heraus, dass der Tank, der die gefährliche Substanz MIC enthielt, eine Zeitbombe war. Die Sicherungssysteme waren entweder demontiert oder nie einsatzbereit. Der MIC-Tank war außerdem überfüllt. Offenbar hatte es für die Mitarbeiter von Union Carbide auch keine vernünftige Sicherheitsausbildung gegeben. Als die Gaswolke aus dem Überdruckventil trat, wurde nicht einmal die Alarmsirene angeschaltet […]. ›Die Ursache für die Katastrophe war totale Vernachlässigung. Überall nur Vernachlässigung. Und wir haben in einem so gefährlichen Werk gearbeitet.‹« Quelle: Deutschlandfunk (2014): „30 Jahre Bhopal. Eine Chemiekatastrophe ohne Ende“, 3. Dezember 2014, Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/30-jahre-bophal-eine-chemiekatastrophe-ohne-ende-100.html, Download: 07.01.2022.

[5] Michael Sandel, Gerechtigkeit. Wie wir das Richtige tun, Ullstein, Berlin 2013, S. 61f.

[6] »Ein Untersuchungsausschuss des US-Kongresses kam bereits im März 2020 zu dem Ergebnis, bei Boeing habe eine ›Kultur des Verheimlichens‹ geherrscht.« Quelle: Tagesschau ARD (2021); »Wegen 737-Max-Desaster Milliardenstrafe für Boeing«, https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/boeing-milliarden-strafe-737-max-101.html [abgerufen 07.01.2022]

[7] Einige dieser Massnahmen sind nicht a priori »gut« oder »schlecht« – es gibt Umstände, in denen ihr Einsatz berechtigt ist. Was die Neoliberalen jedoch kennzeichnet: Für sie gibt es keine Maximalgrenzen der Privatisierung und Deregulierung, für sie ist jede Staatsquote zu hoch, jeder staatliche Eingriff einer zu viel.

[8] Rebecca Henderson, Reimagining Capitalism in a World of Fire, Public Affairs, New York 2020, S. 204

[9] Mishel, Lawrence (2022): „Growing inequalities, reflecting growing employer power, have generated a productivity–pay gap since 1979. Productivity has grown 3.5 times as much as pay for the typical worker“, in : Working Economics Blog, Posted September 2, 2021, Quelle: https://www.epi.org/blog/growing-inequalities-reflecting-growing-employer-power-have-generated-a-productivity-pay-gap-since-1979-productivity-has-grown-3-5-times-as-much-as-pay-for-the-typical-worker/, Download: 18.03.2022.

[10] Heike Buchter, »USA: Ein Volk aus Schuldnern«, in: Die Zeit, Nr. 02/2021, 6. Januar 2021, https://www.zeit.de/2021/02/usa-schulden-privathaushalte-familien-kreditkarten-kredite

[11] Ebenda

[12] Ebenda

[13] Ebenda

[14] Saslow, Eli »The death spiral of an American family. After generations of stability, a son reckons with an inheritance of debt, desperation and a fall from the middle class«, in: Washington Post.com, 20. März 2022, https://www.washingtonpost.com/nation/2022/03/20/intergenerational-wealth-middle-class-spiral/2022

[15] Chomsky, Noam (2022): „Trump ist ein soziopathischer Größenwahnsinniger – und ein Genie“, Interview mit Patrick Wehner, in: Süddeutsche Zeitung, Quelle: https://www.jetzt.de/politik/noam-chomsky-im-interview-ueber-donald-trump-und-klassenkampf?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

[16] The Harwood Group (1995): „Yearning for Balance. Views of Americans on Consumption, Materialism, and the Environment“, July 1995, prepared for the Merck Family Fund by The Harwood Group, Quelle: https://enb.iisd.org/consume/harwood.html, Download: 30.08.2022.

[17] Wilkinson, Richard; Pickett Kate, The Spirit Level. Why Equality is Better for Everyone, Penguin Books, London, 2010, S. 33.

[18] Wilkinson, Richard; Pickett Kate, The Spirit Level. Why Equality is Better for Everyone, Penguin Books, London 2010, S. 54ff.

[19] Martin Buber hat es auf die prägnante Formel gebracht: »Das Ich wird ich erst am Du!«

[20] https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%B6tungsrate_nach_L%C3%A4ndern#Liste_der_T%C3%B6tungsraten_nach_L%C3%A4ndern

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[21] Statista Research Dept., »Mass shootings in the U.S. 1982–2022«, published by Statista Research Department, July 14, 2022. »As of July 4, there were seven mass shootings in the United States in 2022. This is compared to one mass shooting in 1982, one in 2000, and 12 mass shootings in 2018. […] The United States sees the most school shootings in the world. Some motivations for school shootings included depression, seeking revenge, and bullying.«, https://www.statista.com/statistics/811487/number-of-mass-shootings-in-the-us/.

[22] »Die Zunahme von psychischen Störungen und Suiziden unter Teenagern in den USA stellt die Fachleute vor Rätsel. Die Pandemie und soziale Netzwerke wirken als Verstärker, reichen aber als Erklärung nicht aus.«, David Signer, David, »Bei jungen Amerikanern grassieren Angst und Hoffnungslosigkeit«, in: Neue Zürcher Zeitung, 08.08.2022, https://www.nzz.ch/international/usa-jugendliche-leiden-vermehrt-unter-psychischen-problemen-ld.1688304?mktcid=smsh&mktcval=E-mailhttps%3A%2F%2Fwww.nzz.ch

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